Samstag, 26. Februar 2011

Landpartie in Buon Ma Tout (23.2.2011) Teil 1



Das Ziel meiner SehnSÜCHTE:

Der Kaffee 
An langen unverzweigten Trieben befinden sich an den Basen der Blattstiele Blütenüschel.
Die Blüten haben einen schwachen Duft der mich etwas an Citrusblütenduft erinnert. 
Dieser Duft millonenfach verströmt ist betörend schön und macht es mir gannz leicht ums Herz und bringt einem zum Strahlen.
Die ersten vorwitzigen Bohnen muß man suchen, da viele Felder erst gerade erblühen oder noch im Knospenstadium sind.
Die mit  Landschaft ist leicht hügelig und Kaffeefelder wechseln mit Gummiplantagen und Pfefferanbau.
Trockenheit ist ein großes Problem und die Bauern sind ständig mit dem Bewässern besschäftigt. das erfolgt meistens über einen Saugschlauch und Pumpe aus dem nächstgelegen Rinnsal. Die einzelnen Kaffesträucher sind in kleine Gruben gepflanzt in die das Wasser mittels Schlauch geleitet wird. alles in allem Zeitaufwendig. Einige wenige Regner die mit geringem Druck betrieben werden gibts auch zu sehen, das spart Arbeitszeit verschwendet aber Wasser. Tropfbewässerung habe ich niergends gesehen und auf Nachfrage war die auch unbekannt.


Das Handwerk, dass der landwirtschaft zuarbeitet blüht.
Der Schmied hat gut zu tun, Hacken, Schaufeln und Erntemesser zu produzieren.
Der kleine Betrieb ernährt eine Familie samt den angestellten Gesellen.
die Gummiplantagen erfordern ständiges Ernten und so sind viele Menschen in Brot und Arbeit, leider zu geringen Löhnen.
Der Anschnitt tropft etwa 4 Stunden und muß dann erneuert werden. 
Wie mein Papa vermutet hatte, gibts auch viele Imkereien, denn die Bienen sorgen für einen guten Fruchtansatz bei den Kaffesträuchern. 
Platziert werden sie aber unter den Schattenspendenden Gummibäumen und nehmen den Kulturpflanzen so auch keine Anbaufläche weg.






In diesen Bottich wird das Bienen recyceld.
Durch die kleinen Einflugslöcher wird der mitgebrachte Pollen abgestriffen und landet in der Auffangschale. Den Pollen kann dann gesondert verkauft werden. Der erzeugte Honig bleibt hell und hat nur geringe Beimengungen von Blütenpollen, dies scheint auch den Kundenwünschen nach hellem und flüssigen Honig entgegenzukommen.
Hier wird der gesammelte Pollen getrocknet..

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