| Tomami |
Wir stellten uns einander vor und hatten uns eine Menge zu erzählen. So verging der Abend wie im Flug.
Für den nächsten Tag hatten wir uns für nachmittags verabredet um eine kleine Behinderteneinrichtung zu besuchen.
Mein Frühstück am nächsten Tag, mit Sojasprossen und einem Shrimp gefüllte Pfannenkuchen. Mmmhh!
Ganz frisch auf dem Holzkohleofen in der Pfanne rausgebacken. Das ganze eine ausgeklügelte Pfannenkuchenproduktion auf 4 Pfannen.
Nachmittags nochmal Pfannenkuchen auf Reismehlbasis, denn Tomami hatte beständig Apetit.
Der Besuch der Werkstätte war leider nicht sehr ergiebig, da nur ein paar behinderte Mitarbeiter vor Ort waren (Samstags). Doch konnnte man die Arbeitsplätze begutachten und einige taubstumme Frauen bei der Näharbeit lachen sehen. Kommunikation war doppelt schwer, da "reden" nur nonverbal möglich war.
Die produzierten Taschen und Jacken wurden im Laden angeboten. In der Summe hatte der Werkstattladen Kunstgewerbe zu saftigen Preisen anzubieten. Der Kundenkreis beschränkt sich also auf Touristen die hier zur Besichtigung vorbei kommen. Die Betreuerin versicherte uns aber, dass auch Lohnauftrage von Firmen ausgeführt werden.
Am nächsten Tag hieß es schon wieder Abschied nehmen. Tomami war auf dem Weg nach Norden und will auch die nächsten Jahre weiterradeln.
Ich verabschiedete mich noch von unserer Gastgeberin Barbara und machte mich auf den Weg zum Bahnhof, dorthin wo die Sonntagsradler hinfahren. So fühlte ich mich zumindest in diesem Moment.
Holzklasse gebucht, ich bin doch ein harter Hund.
Nha Trang, ich bin auf dem Weg. Aber nur weil ich unbedingt ins südliche Hochland wegen des Kaffeeanabus will.
Also besser Buon Ma Tout (die Kaffehauptstadt Vietnams) ich komme dir näher.
Zum sehen gabs meißt nichts, weil die Mitreisenden lieber die Sonne draußen lassen wollten.
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